Faszination Holz

Als Baustoff wird Holz immer beliebter. Das hat gute Gründe, denn Holz ist ein höchst leistungsfähiger, nachwachsender Rohstoff, der Individualität ausstrahlt und für Wohlbefinden sorgt.

Holz ist zudem ein zähes und dauerhaftes Material; es ist resistent gegen Wind und Wetter, verfügt über gute Eigenschaften bei der Dämmung von Wärme und Lärm und ist günstig im Unterhalt. Holz lässt sich ideal mit anderen Baumaterialien kombinieren und sorgt für angenehme Oberflächen und für ein gutes Raumklima.

Ist Holz also der perfekte Baustoff?

Kurz: Ja. Zumindest unter einer Voraussetzug: Die Herkunft des Holzes muss aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stammen, damit die Holzgewinnung der Umwelt nicht schadet. Implenia legt grossen Wert auf die Verwendung von nachhaltig produziertem Holz.Zudem benötigt die Herstellung von Holzprodukten meist viel weniger Energie im Vergleich zur Herstellung von Produkten aus einem anderen Material. Holz lässt sich in vielen Fällen wiederverwerten und für neue Zwecke nutzen.

Obwohl brennbar, dürfen Holzbauten gemäss der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen VKF in allen Gebäudekategorien errichtet werden. Dies, weil Holz unter Brandlast für eine ganze Weile widerstandsfähig bleibt.

Interview mit Adrian Ulrich, Bauführer Holzbau: "Ich habe schon als Junge erfahren, dass man mit Holz nicht nur Feuer machen kann."


Adrian Ulrich verantwortet als Bauführer das zurzeit grösste Holzbauprojekt der Schweiz: Mit «sue&til» ensteht in Winterthur-Neuhegi eine sechsgeschossige 2000-Watt-fähige Überbauung mit rund 300 Wohnungen. Die Überbauung wird mehrheitlich in Holzbauweise erstellt.

Herr Ulrich, was fasziniert Sie beim Bauen mit Holz?

Für mich ist Holz rein bautechnisch extrem attraktiv. Seine im Verhältnis zum Eigengewicht sehr hohe Tragkraft ermöglicht spektakuläre Architektur und die Erfüllung ausgefallener Bauherrenwünsche. Der hohe Vorfertigungsgrad und die Planungsmöglichkeiten machen das Bauen rationell und wirtschaftlich.

Wie reagieren Sie im Holzbau auf Regen und Schnee?

Schnee lässt sich schnell wegschaufeln und auch kleinere Regengüsse können der Konstruktion nichts anhaben. Damit auch bei stärkeren Niederschlägen kein Wasser in die Elemente eindringt, haben wir für «sue&til» Notdächer erstellt, die wir im Bedarfsfall rasch über die offenen Geschosse legen können.

Was sind Ihre persönlichen Highlights im Projekt «sue&til»?

Immer wenn wir wieder eine neue Etappe aufgerichtet haben oder eine Fassade fertig ist. Besonders geblieben sind mir die staunenden Gesichter einer Delegation österreichischer Zimmermeister während einer Führung im letzten November. Sie haben mir gezeigt, dass wir etwas Besonderes leisten.

Was bedeutet für Sie der Baustoff Holz?

Ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe schon als Junge erfahren, dass man mit Holz nicht nur Feuer machen kann. Wir bauten damit Flosse, Baumhäuser und Spielgeräte. Diese Faszination hält bis heute an.

Beratung & Unterstützung

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